Wie ist Shareware entstanden?
Die Entstehung der Shareware ist allgemein ganz einfach und logisch nachzuvollziehen, insbesondere von Computeranwendern, welche schon einmal selbst programmiert und ein Programm geschrieben haben. Die Entwicklung von Software jeglicher Art ist natürlich ein aufwendiger und arbeitsintensiver Prozess, sodass Programmierer selbstverständlich auch wirtschaftlich und ökonomisch handeln müssen. Wenn ein privater Programmierer in diesem Zusammenhang mehrere Wochen an der Entwicklung eines Programmes gearbeitet hat, dann kann man diesen Programmierer doch gut verstehen, wenn er das entstandene Programm nicht zwangsläufig als Freeware veröffentlichen möchte. Dieses Prinzip trifft auf private als auch auf kommerzielle Programmierer zu, wobei klar ist, dass sobald Unternehmen an der Entwicklung eines Programms beteiligt sind, fast immer ein zu verkaufendes Produkt entsteht. Kleine Tools und weniger zeitintensive Programme werden in diesem Zusammenhang zwar schon einmal von privaten als auch von kommerziellen Programmierern als Freeware in das Internet gestellt, allerdings auch nur dann, wenn sich die Veröffentlichung als Freeware in irgendeiner Form für den Programmierer rentiert. Unbekannte und private Softwareentwickler tendierten jedoch auch noch aufgrund eines anderen Aspektes in der Vergangenheit vermehrt zur Shareware, sodass die Entwicklung der im Internet zu findenden Sharewareversionen angekurbelt wurde. Wenn ein privater Hobbyprogrammierer eine gute Idee hat und auch gewillt ist diese Idee in eine fertige Software eigenständig umzusetzen, dann möchte er, je nach Erfolg und Nachfrage des Programms, auch nachhaltig etwas für seine gute Idee bekommen. Kommerzielle Programmierer, welche bereits über einen Bekanntheitsgrad am Softwaremarkt verfügen, könnten ihr fertiges Programm in einem solchen Fall einfach zum Kauf anbieten, ein unbekannter Programmierer hätte bei dieser Vorgehensweise jedoch kaum eine Chance sein fertiges Produkt zu verkaufen. Die Nachfrager am Softwaremarkt wissen einfach noch nicht ausreichend über den Entwickler und über sein Produkt Bescheid, sodass er ihnen eine Möglichkeit geben muss, sein fertiges Produkt kostenlos und umfangreich testen zu können. Genau an dieser Stelle wird die Shareware geboren, da sie den Softwareinteressenten eine ideale Möglichkeit zur kostenlosen und zugleich umfangreichen Probe gibt. Wenn das Programm den Testpersonen nun gefällt, dann können beziehungsweise müssen sie es nach Ablauf der vom Programmierer vorgeschriebenen Testphase kaufen beziehungsweise registrieren lassen. Beide Seiten profitieren in diesem Zusammenhang von der Shareware, da jeder Softwareentwickler mit einer guten Idee die Möglichkeit hat erfolgreich zu sein und Softwareinteressenten sich vor dem Kauf vergewissern können auch das richtige Programm gewählt zu haben. Es handelt sich beim Nutzen der Shareware in diesem Zusammenhang um eine Win-Win-Situation für Entwickler und Käufer, sodass es absolut kein Zufall ist, dass sich die Shareware nach ihrer Entstehung nahezu wie im “Flug” verbreiten konnte. Es lebe die Shareware!
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