Software aus der Cloud

Beim Cloud Computing verlagert der Nutzer seine Anwendungen und Daten in die virtuelle Wolke, die Cloud. Sein Hoster stellt den entsprechenden, theoretisch unbegrenzten Webspace bereit, der Anwender benötigt nur noch ein Endgerät und einen Internet-Zugang. Das Beste daran ist: Er bezieht auch die Software aus der Cloud. Damit senkt er Kosten auf allen IT-Ebenen.

Die Vorteile der Software aus der Cloud

Neben der Kostenersparnis gibt es viele weitere Vorteile. Zum einen entfallen Software-Neuanschaffungen bei technischen Innovationen, ein Update genügt in Zukunft. Zum anderen wird die Software aus der Cloud durch den Hoster gewartet und ihre Zuverlässigkeit gewährleistet. Einige Details sind dennoch zu beachten. Da die Nutzung der Cloud mit dem Ablegen der eigenen Daten in der virtuellen Wolke einhergeht, kann es aus juristischen Gründen wichtig sein, einen Anbieter aus dem Heimatland zu nutzen, jedenfalls, wenn es um sensible und brisante Daten geht. Eines ist jedoch klar: Software muss niemand mehr kaufen, sie liegt in der Cloud vor. Nutzungsgebühren werden nur für die tatsächlichen Nutzungseinheiten bezahlt, die Preise liegen für Cloud-Anwendungen gegenwärtig (Juni 2011) bei rund 10 Cent pro Gigabyte und Monat.

Office-Anwendungen

Microsoft bietet im Juni 2011 Office Software aus der Cloud. Das Programm heißt Office 365 und erlaubt den Zugriff von wo auch immer auf bekannte Anwendungen wie Excel oder Word. Auch Arbeiten im Team werden erleichtert, daneben enthält das Programm PowerPoint und Outlook als Cloud-basierte Apps. Als Browser sind der Internet Explorer von Microsoft, Safari oder Firefox vom Windows-PC oder vom Mac aus zu nutzen. Die Darstellung lehnt sich an die bekannten Vorlagen an, im Grunde werden Sie gar nicht merken, dass Sie Software aus der Cloud nutzen. Auch zum Smartphone ist das Cloud-Office kompatibel. Vorrangig wurde bei der Entwicklung an die Arbeit in Teams gedacht. Dokumente können gemeinsam bearbeitet, Webseiten gestaltet und veröffentlicht werden.

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