Betriebssysteme

Aktuelle Betriebssysteme

Ohne Betriebssysteme kann man mit einem Rechner nicht arbeiten, denn diese stellen die Verbindung zwischen Hard- und Software her. Sie bieten dem Benutzer eine einheitliche graphische Oberfläche zur Bedienung und kümmern sich um die Verwaltung der aller Daten, Schnittstellen und Programme des Computers.

Windows XP

Windows XP kam 2001 auf den Markt und war das erste 32-Bit Betriebssystem von Microsoft, das auch im Privatbereich Einzug hielt. Mit XP wurden erstmals die größten Probleme älterer Betriebssysteme gelöst: Es konnte genügend Arbeitsspeicher verwalten, DirectX schuf eine einheitliche Plattform für Multimedia und Spiele, und die Systemwiederherstellung konnte das System im Fehlerfall wieder in einen früheren Zustand zurückversetzen. Verschiedene Benutzer konnten mit eigenen Profilen an einem Rechner arbeiten, und das Einbinden in lokale Netzwerke wurde einfach wie noch nie. Mit drei größeren Servicepacks wurden nach und nach alle wichtigen Probleme (auch im Sicherheitsbereich) beseitigt, und so ist Windows XP auch heute noch die wahrscheinlich am weitesten verbreitete Software auf den Markt der Betriebssysteme.

Windows 7

Lange hat es gedauert, bis sich ein Nachfolger für das beliebte XP etablieren konnte. Vista war ein Flop, da es unausgereift wirkte und sich langsam anfühlte. Mit Windows 7, das 2009 auf den Markt kam, änderte sich das. Microsoft hat hier eine Vielzahl von neuen Funktionen eingebaut, welche die Bedienung der Software wesentlich erleichtern – so gibt es eine neue Taskleiste mit erweiterten Funktionen, verbessertes Fensterhandling und vieles mehr. Gängige Aufgaben am PC wurden vereinfacht, und die Kompatibilität mit älterer Hardware ist hervorragend. Windows 7 ist auch als 64 Bit Betriebssystem erhältlich, welche die Arbeitsspeichergrenze von 4 GB aufhebt und moderne Software schneller arbeiten lässt.

Mac OS X

Eine Sonderstellung im Markt der Betriebssysteme nimmt Mac OS X ein, da es nur auf Computern und Laptops der Firma Apple läuft. Es bietet prinzipiell ähnliche Features wie seine Windows-Kollegen, die Oberfläche wird von vielen Benutzern jedoch als attraktiver und einfacher in der Bedienung empfunden. Auf Mac OS X kann man keine PC Software installieren, alle benötigten Programme müssen in speziellen Mac-Versionen erhältlich sein. Da sich Viren- oder Hackerangriffe überwiegend auf Sicherheitslücken in Microsoft Software konzentrieren, gelten Apple Rechner als relativ sicher.

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Windows 7

Microsoft hat seit Erscheinen der allerersten Version ihres Windows Betriebssystems seine Marktführung auf dem privaten Sektor nicht abgeben müssen. Damit dies auch so bleibt, entwickelt man Windows ständig weiter, sodass es mittlerweile in seiner nunmehr siebten Version auf dem Markt angekommen ist – der Name lautet daher auch schlichtweg Windows 7. Es soll das durch Vista leicht ins Wanken gekommene Image wieder aufpolieren.

Vista 2.0?
So unterschiedlich zum direkten Vorgänger ist Windows 7 gar nicht. Die Änderungen liegen vielmehr im Detail und sorgen dennoch für einen bedeutenden Mehrwert. Umsteigern früherer Versionen von Windows wird sofort die neue Taskleiste ins Auge springen. Seit Erscheinen von Windows 95 vor 15 Jahren wurde diese nämlich bis jetzt nur minimal überarbeitet. Die neue Ausgabe – die von Microsoft selbstsicher „Superbar“ genannt wird – bietet gegenüber den Vorgängern viele Vorteile, wie verschiebbare Programmverknüpfungen, die Möglichkeit, oft benutzte Anwendungen anzupinnen, das schnelle Öffnen häufig benutzter Dateien und vieles mehr.
Auch der Explorer kommt in neuer Optik daher und sorgt mit sogenannten Bibliotheken für eine aufgeräumte Benutzeroberfläche. Unter diesen Bibliotheken lassen sich häufig besuchte Ordner zusammenfassen, um diese auf einen Blick und ohne viele unnötige Mausklicks nutzen zu können. Beispiels kann man in einer Bibliothek alle Bilder, Musik und Videos verstauen, um so die eigenen Multimediadateien immer im Auge zu haben, ohne die Ordnerstruktur durcheinanderbringen zu müssen.

Erhöhte Sicherheit
Eine überarbeitete User Account Control sowie viele Änderungen unter der Haube sollen außerdem dafür sorgen, dass Windows 7 das sicherste aller Betriebssysteme sein soll. Bisher verkauft es sich schneller, als jedes andere Windows zuvor – scheinbar geben die Nutzer des Betriebssystems Microsoft Recht.

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Windows XP

Das Betriebssystem Windows XP wurde von Microsoft entwickelt und im Jahr 2001 auf den Markt gebracht. Mit dem Nachfolger von Windows 2000 konnte Microsoft sich in vielen Bereichen verbessern, sodass Windows XP heute zu den meist genutzten Betriebssystemen gehört. Mittlerweile gibt es zudem verschiedene Ausführungen.

Welche Versionen von Windows XP gibt es?

Die wohl bekannteste und vor allem im privaten Bereich am häufigsten genutzte Version ist die Windows XP Home Edition. Die Version zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie preiswert ist, ohne dass auf grundlegende Funktionen verzichtet werden muss, sodass sich die Anschaffung auch für private Nutzer lohnt.
Für Unternehmen und Firmen eignet sich dagegen die Windows XP Professional Edition besser, da sie einige zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel die Dateiverschlüsselung oder die Fernverwaltung beinhaltet. Das Betriebssystem ist speziell auf Unternehmen zugeschnitten.
Eine Erweiterung der Professional Edition ist die Media Center Edition. Diese Version beinhaltet die gleichen Funktionen wie ihr Vorgänger, hat jedoch einige Erweiterungen im multimedialen Bereich. Nicht nur Unternehmen, auch private Nutzer, die zum Beispiel multimediale Inhalte auf ihrem Fernseher wiedergeben wollen, können von dieser Version profitieren.
Vor allem für Arbeiten im Büro wurde die Windows XP Tablet PC Edition entwickelt, die sich vor allem durch das Grafiktablett auszeichnet, das im Display integriert ist. Das Betriebssystem ermöglicht nicht nur Bildschirmrotationen, sondern kann auch die Handschrift des Nutzers erkennen und umsetzen. Allerdings ist die Version nur in Kombination mit dem entsprechenden PC erhältlich.
Speziell für Unterhaltungselektronik, medizinische Geräte oder aber Geldautomaten wurde die Windows XP Embedded Edition entwickelt.
Ebenfalls ein Nachfolger der Professional Edition ist die Windows XP x64 Edition, die nur auf Prozessoren mit Intel-64- oder AMD64- Erweiterungen läuft. Das Besondere dieser Version ist, dass sie eine moderne Basis besitzt
Die Windows XP Starter Edition ist ein Basis-Betriebsprogramm, das vor allem in Regionen verwendet wird, in denen die finanzielle Lage nicht so gut ist. Die Version besitzt kann nur drei Anwendungen gleichzeitig ausführen und hat einen geringeren Arbeitsspeicher und eine niedrigere Bildschirmauflösung, kostet jedoch dafür auch wesentlich weniger.
Auch für Computer, die weniger Leistung bringen können, hat Microsoft mit dem Windows Fundamentals for Legacy Pcs das passende Betriebssystem entwickelt, sodass auch ältere Computer nicht auf wichtige Funktionen verzichten müssen.

Vorteile von Windows XP

Windows XP hat einige Vorteile und vor allem zahlreiche Neuerungen zu bieten, die das Betriebssystem von seinen Vorgängern unterscheidet. So bietet Windows XP zum Beispiel eine Remote Unterstützung die es ermöglicht, sich von anderen Anwendern online Hilfe zu holen. Ein weiterer Vorteil des Betriebssystems ist, dass sich mehrere Nutzer gleichzeitig anmelden können, ohne dass die Dokumente und Arbeiten des vorherigen Anwender verloren gehen. Auch im Bereich der Remote Nutzung hat Microsoft sich weiterentwickelt. Das Fernsteuern eines anderen Rechners mit demselben Betriebssystem ist somit kein Problem mehr. Eine Neuerung ist auch, dass die Dateien beim Starten des Computers nicht mehr lange gesucht werden müssen, da sie auf der Festplatte geordnet gespeichert werden, sodass das Starten wesentlich schneller geht. Vor Viren und Angriffen im Internet schützt bei Windows XP außerdem eine vorinstallierte Firewall.

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