Shareware
Wie ist Shareware entstanden?
Ohne Software läuft kein Computer. Mit der Entwicklung der Computertechnik stieg auch die Anzahl der angebotenen Anwendungsprogramme. Heute ist diese Zahl unüberschaubar hoch. Das macht es jedem Nutzer schwer, die für ihn richtige Lösung zu finden. Zahlreiche Programme können einfach aus dem Internet geladen werden. Das ist ein sehr bequemer Weg, die gewünschte Software auf dem eigenen Rechner zu installieren. Viele Nutzer greifen hier gerne zu Shareware-Angeboten. Aber was ist Shareware eigentlich? Die Bezeichnung setzt sich aus den Begriffen Share und Software zusammen und bedeutet wörtlich übersetzt „anteilige Programme“. Das macht schon deutlich, dass es sich meistens um eine Teilversion eines Programms handelt.
Mit der steigenden Anzahl von Anwendungslösungen mussten die Entwickler neue Möglichkeiten finden, um die Nutzer von ihren Programmen zu überzeugen. So entstand Anfang der 90-iger Jahre ein neuer Vertriebsweg für Softwarelösungen unter dem Namen Shareware. Der Begriff wurde von Bob Wallace, einem der ersten Mitarbeiter bei Microsoft, geprägt. Dem künftigen Anwender wird vom Entwickler die Möglichkeit eingeräumt, das Programm eine Zeit lang unverbindlich und kostenlos zu testen. Zunächst wurden die Programme ohne funktionelle Einschränkungen für Testzwecke bereitgestellt. Es wurde darauf vertraut, dass der Nutzer das Programm nach dem festgelegten Testzeitraum für die Weiternutzung bezahlt. Ansonsten war der Nutzer verpflichtet, das Programm wieder vollständig zu löschen. Allerdings zahlte sich das Vertrauen der Programmierer in die Ehrlichkeit der Benutzer nicht aus. Oft unterblieb die Bezahlung und Registrierung trotz weiterer Nutzung. So werden heute die Sharewareversionen mit einem Testzeitraum von 30 Tagen angeboten. Hierbei handelt es sich um Teilversionen mit eingeschränkter Funktionalität. Bei vielen Versionen wird in der Testphase durch eine entsprechende Meldung auf den möglichen Kauf und den Ablauf des Testzeitraumes hingewiesen. Wenn das Programm den Bedürfnissen und Wünschen des Anwenders entspricht, wird für ihn durch den Erwerb eines Freischaltcodes und nach erfolgter Registrierung aus der Testversion eine Vollversion. Nun kann er das Programm mit allen seinen Funktionen nutzen und erhält oft einen kostenlosen Updateservice dazu.
Shareware gibt es vom kleinen Tool bis zur umfassenden Anwendung. Bei diesem fairen Vertriebskonzept braucht niemand die „Katze im Sack“ kaufen. Solche Testversionen werden gerne zum Bekanntmachen neuer Angebote auf der Homepage der Hersteller angeboten oder als kostenlose Werbe-CDs verteilt. Nach Erwerb des Programmes wird per Link der Download der Vollversion aus dem Internet bereitgestellt. Nach wie vor wird die Fairness des Kunden vorausgesetzt. Entscheidet sich der Kunde gegen eine Programmnutzung, so ist er verpflichtet, die Testversion auf seinem Rechner wieder zu deinstallieren.
Was ist Shareware?
Der aus dem Computerjargon stammende Begriff ” Shareware ” steht für eine bestimmte Art von Software , welche zu Testzwecken vor dem Kauf kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann. Shareware ist in diesem Zusammenhang eine spezielle Vertriebsform von Software jeglicher Art, welche insbesondere für den potenziellen Käufer beziehungsweise für den Anwender sinnvoll und hilfreich ist. Der Begriff selbst wurde von Bob Wallace, einem der ersten Mitarbeiter der bekannten Computerfirma Microsoft, erfunden. Shareware ist das Gegenstück zur kostenlosen Freeware, welche wie namentlich zu erwarten, kostenlos heruntergeladen und frei verwendet werden kann. Die Bedeutung des Shareware-Begriffs lässt sich darauf zurückführen, dass die Software selbst in unveränderter Form beliebig kopiert werden darf, allerdings mit der Aufforderung nach einem festgelegten Testzeitraum eine Nutzungslizenz beim Programmautor zu erwerben. Programme aus der Shareware-Kategorie können in diesem Zusammenhang häufig bis zum Ablauf der Testphase einschränkungslos verwendet werden, sodass der Benutzer zahlreiche Einblicke in den Umgang mit dem Programm gewinnen kann. Der Testzeitraum für Programme aus der Shareware-Kategorie dauert in der Regel 30 Tage an, wobei die Dauer der Testphase frei vom Programmautor festgelegt werden kann. Die klassische Shareversion wird häufig mit Demo- und Trialversionen in Verbindung gebracht, allerdings gibt es zwischen diesen Softwarevarianten klar definierte Unterschiede. Demoversionen verfügen häufig nur über eine unvollständige und lediglich angedeutete Funktionalität, während Programme aus der Shareware-Kategorie den kompletten Programmumfang beinhalten. Trialversionen hingegen sind nach Ablauf der Testphase in der Regel komplett unbrauchbar und auch das trifft nicht auf Programme aus der Shareware-Kategorie zu, welche zwar eine Registrierung beziehungsweise einen Lizenzerwerb verlangen, jedoch immer noch verwend- und ausführbar sind. Die Abgrenzung zur Freeware ist in diesem Zusammenhang ganz einfach, da bei Programmen aus der Kategorie Freeware niemals Kosten für den Nutzer entstehen. Programme aus der Shareware-Kategorie werden in der Regel über spezielle Wege veröffentlicht, sodass sich Sharewareversionen häufig in Computerzeitschriften und in Downloadportalen wiederfinden. Ebenfalls üblich ist das Anbieten von Sharewareversionen auf der offiziellen Internetseite des Programmautors. Da die Nachfrage nach Sharewareversionen in der Regel hoch ist und in den letzten Jahren konstant stieg, gibt es im Internet ebenfalls spezielle Sharewareportale, welche sich auf das Anbieten von Sharewareversionen spezialisiert haben. Trotz der klaren Definitionen kennen viele Computernutzer nicht den Unterschied zwischen Share- und Freeware, obwohl spätestens beim Öffnen eines so genannten “Nagscreens” alles geklärt sein sollte. Der Nagscreen ist eine spezielle Erinnerungsmeldung des Programmautors, welche den Nutzer zur Registrierung beziehungsweise zur Aktivierung der installierten Sharewareversion auffordert beziehungsweise erinnert. Der Nagscreen wird bei Sharewareversionen in der Regel unmittelbar nach dem Programmstart aufgerufen, sodass die Meldung auch nicht übersehen werden kann.

