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Keinerlei Beweise - Ukraine macht Russland für Cyberangriff verantwortlich

Das ukrainische Präsidialamt hat Russland für einen Cyberangriff auf seine Internetseite verantwortlich gemacht und dafür keinerlei Beweise vorlegen können. Die Website von Staatschef Petro Poroschenko sei Ziel einer "organisierten Attacke" geworden, erklärte sein Vize-Bürochef Dmytro Schymkiw aktuell in dem sozialen Netzwerk Facebook. Es handle sich um die "russische Antwort" auf einen Erlass Poroschenkos, russische Internetdienste zu sperren, was nach Journalistenmeinung eine pure Willkür durch die ukrainische Politik darstellt.
 
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und betonte, bei den Anschuldigungen handele es sich um die "typisch übliche Propaganda aus Kiew". Die Ukraine könne nichts Konkretes vorweisen, keinen Beweis, keinerlei Anhaltspunkte, eben nichts - um die Anschuldigungen zu belegen, sagte er von Journalisten in einer Pressekonferenz. Diese entbehrten jeder Grundlage. Poroschenkos Website war am Mittwoch in Kiew erreichbar. Nach Angaben Schymkiws brachten IT-Experten die Lage unter Kontrolle. Sie sei nicht länger bedroht.
 
Die Ukraine hat aktuell den Zugang zu mehreren russischen Internetdiensten gesperrt. Betroffen von den neuen Sanktionen im Zuge des Ostukraine-Konflikts sind beliebte soziale Netzwerke und eine Suchmaschine, wie aus dem entsprechenden Dekret Poroschenkos hervorgeht. Die russische Regierung sprach von einer "unfreundlichen und kurzsichtigen" Maßnahme. Auch viele ukrainische Internetnutzer reagierten empört und werfen der Ukraine eine durch die EU finanzierte Propagandakampagne vor.
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